Hand aufs Herz: Wer blickt bei den ganzen Begriffen wie „High Protein“, „Low Carb“ oder „Ballaststoffquelle“ eigentlich noch durch? Oft klingen diese Bezeichnungen auf Verpackungen eher nach Marketing als nach echter Gesundheit.
Kompass im Nährwert-Dschungel:
Was steckt wirklich in deinem Essen?
Deshalb habe ich hier mal einen kleinen „Spickzettel“ zusammengestellt, damit man einfach selbst prüfen kann, ab wann ein Gericht wirklich eine Eiweißbombe ist oder ob es den Stoffwechsel mit genügend Ballaststoffen füttert.
| Eigenschaft | Richtwert pro 100 kcal | Offizielle Bedingung (EU-Norm) |
| Proteinquelle | mind. 3 g | mind. 12 % der Energie aus Protein |
| High Protein | mind. 5 g | mind. 20 % der Energie aus Protein |
| Ballaststoffquelle | mind. 1,5 g | mind. 3 g Ballaststoffe pro 100 g (oder 1,5g / 100kcal) |
| Ballaststoffreich | mind. 3 g | mind. 6 g Ballaststoffe pro 100 g (oder 3g / 100kcal) |
| Zuckerarm | max. 1,25 g | max. 5 g Zucker pro 100 g (Feststoffe) |
| Low Fat | max. 3,3 g | max. 30% der Energie aus Fett (Feststoffe) |
| Low Carb | max. 2,5 – 5 g | Nicht EU-weit fixiert, meist < 10% der Energie |
Und ab wann ist ein Essen „Kalorienarm“?
Ein Lebensmittel gilt offiziell als kalorienarm, wenn es:
- Feststoffe: Maximal 40 kcal pro 100 g enthält.
- Flüssigkeiten: Maximal 20 kcal pro 100 ml enthält.
Ich hoffe, mein kleiner Kompass hat dir geholfen, die Angaben besser zu verstehen und einzuordnen.

