Für mich gehört Apfelmus zur Herbstzeit einfach dazu. Es erinnert mich an meine Kindheit und an die großen Töpfe bei Oma, in denen die Äpfel vor sich hin köchelten. Heute mache ich das genauso, nur mit einer klaren Priorität: Es muss zuckerfrei sein!
Back to Basics:
Mein zuckerfreier Apfelmus – Eingeweckt wie zu Omas Zeiten
Das Tolle an Äpfeln ist, dass sie von Natur aus schon genug Süße mitbringen. Ich wähle für meinen Apfelmus gerne süße Sorten wie Jonagold oder Fallobst von älteren Bäumen, die besonders aromatisch sind. Durch den Verzicht auf Industriezucker bleibt der Apfelmus nicht nur ein kalorienarmes Vergnügen (50 kcal pro 100g), sondern behält auch seine reinen, fruchtigen Aromen.
Die Zubereitung ist super einfach, aber der Trick ist die Zitrone. Ich presse den Saft aus und gebe ihn ins Kochwasser – das verhindert, dass die geschälten und geviertelten Äpfel oxidieren und braun werden. Nach kurzem Kochen werden die Stücke mit dem Pürierstab zu einem feinen Mus.
Damit ich den Apfelmus auch im tiefsten Winter genießen kann, wecke ich ihn sofort in sauberen Gläsern ein. Der Einkochprozess ist dabei genial: Er verändert die Nährwerte nicht wesentlich, macht den Mus aber monatelang haltbar. So habe ich immer einen gesunden Vorrat für Joghurt, Pfannkuchen oder einfach pur zum Löffeln parat.