Manchmal habe ich Lust auf etwas völlig Neues. Heute war so ein Tag, an dem ich den klassischen Matjes aus seiner rein nordischen Ecke herausholen wollte. Die Idee: Ein Zusammenspiel aus der Kühle des Fischs und der sanften Wärme von kurz im Wok geschwenktem Gemüse. Das Ergebnis ist mein asiatisch angehauchter Rotkrautsalat mit einem fruchtigen Matjes-Begleiter.
Crossover-Genuss:
Wok-Gemüse trifft klassischen Matjessalat
Die Basis bildet der Rotkohl, den ich zusammen mit Zucchini und Stangensellerie ganz kurz und heiß im Wok anbrate. Durch das Kokosöl und die Teriyaki-Soße bekommt er diesen typisch asiatischen Glanz und eine feine Süße, während ein paar Spritzer Chiliöl für den dezenten Kick sorgen. Es ist wichtig, dass das Gemüse nur lauwarm wird und seinen Biss behält – der Kontrast zum kühlen Fisch ist das Highlight dieses Gerichts.
Den Matjessalat habe ich mit Roter Bete, Zwiebeln und Apfel klassisch aufgebaut, ihm aber durch Orangen- und Zitronensaft eine extra Portion Frische verliehen. Koriander und Chili schlagen die Brücke zum Wok-Gemüse.
Mit gerade einmal 472 kcal ist diese Portion ein echtes Power-Essen, das zeigt, dass "Plündern des Kühlschranks" zu Gourmet-Ergebnissen führen kann. Der Matjes liefert hochwertige Proteine, während das bunte Gemüse für eine ordentliche Portion Ballaststoffe sorgt. Wenn du Lust auf ein Gericht hast, das deine Geschmacksknospen wachrüttelt, dann probier diese Kombi unbedingt mal aus!
🔍 Der Ernährungs-Check
- Typ: Low Carb, Proteinquelle
- Besonderheit: Reich an Omega-3-Fettsäuren und Mineralstoffen (Kalium)
- Hinweis zum Natrium: Der hohe Wert ergibt sich primär aus dem Salzgehalt des Matjes (3,9g Salz entsprechen ca. 1535mg Natrium) plus Soja- und Teriyakisoße.