Der liebe Gott hat die Mühe des Sammelns vor den Genuss gesetzt, aber es lohnt sich jedes Mal. Nach einer langen Wanderung durch den Wald sind die Körbe voll mit Steinpilzen, Maronen und Hexenröhrlingen.
Waldspaziergang für den Gaumen:
Schlotzig gebratene Pilze mit Kartoffelmus
Ich brauche keine Sahne und kein Schnickschnack, es muss nur nach Wald und Butter schmecken. Der Trick ist, die Pilze auf kleiner Flamme lange zu köcheln und immer wieder etwas Wasser nachzugeben, sodass sie die Flüssigkeit aufnehmen und die gewünschte, leicht sämige Konsistenz entsteht, ohne dass sie im Wasser schwimmen. Gewürzt wird nur mit Thymian, Salz und Pfeffer, um den feinen Eigengeschmack der Pilze nicht zu überdecken.
Dazu gibt es einen einfachen, aber perfekten Kartoffelmus. Die Kartoffeln koche ich traditionell, aber beim Stampfen achte ich darauf, nur warme Milch und eine kleine Flocke Butter hinzuzufügen. Mit Muskatnuss und Salz abgeschmeckt – fertig ist der perfekte Klecks, der sich ideal mit der Pilzsauce vermischt.
Ich habe die Menge bewusst für vier kleine Portionen zubereitet, da es unser Abendessen mit Freunden war. Wer das als Hauptmahlzeit essen möchte, teilt die Menge einfach auf zwei große Portionen auf und hat dann ein vollwertiges Gericht mit fast 400 kcal!