Herbstzeit ist für mich gleichbedeutend mit Kürbiszeit. Sobald die Temperaturen sinken, gibt es nichts Besseres, als einen großen Kürbis in den Ofen zu schieben.
Goldene Jahreszeit:
Ofenkürbis trifft auf würzige Feta-Kresse-Sauce.
Ich verwende am liebsten Muskatkürbis oder Hokkaido (den man ja praktischerweise nicht schälen muss), befreie ihn vom Kerngehäuse und schneide ihn in schöne Spalten. Die Zubereitung ist denkbar einfach: Ich stelle eine Marinade aus Zitronensaft, geriebenem Knoblauch und etwas Sesamöl her. Das Öl verleiht dem Kürbis einen leicht nussigen Geschmack, während der Knoblauch und die Zitrone die Süße perfekt ausgleichen. Einpinseln, ab aufs Blech und für 25 Minuten bei 175 °C Umluft goldbraun backen. Schon füllt sich die Küche mit diesem unwiderstehlichen Aroma!
Während der Kürbis backt, bereite ich die Blitz-Sauce zu. Das ist der eigentliche Star: Feta, gemixt mit Kapuzinerkresseblättern – die geben eine leicht scharfe, pfeffrige Note – und einem Hauch Currypulver. Durch das Curry und die Kresse bekommt die Sauce eine spannende Tiefe, die perfekt zum süßen Kürbis passt. Ich sorge immer dafür, dass die Sauce schön cremig ist und hebe mir einen kleinen Teil des Fetas auf, um ihn grob über das fertige Gericht zu bröseln.
💡Tipp zur richtigen Kürbis-Wahl.
Auf meinem Bild ist der japanischen Kabocha Kürbis zu sehen. Dieser süß-nussige Kürbis schmeckt zwar richtig gut, sollte aber für die Zubereitung im Ofen mit ausreichend Flüssigkeit mariniert und vorher gedämft werden. Nur im Ofen gebacken, wird er schnell trocken und bekommt eine maronenähnliche, feste Konsistenz. Besser also, du greifst gleich zu Hokkaido, Butternuß oder Muskatkürbis.