Die besten Gerichte entstehen oft, wenn man einfach kocht, was da ist! Gestern war es wieder soweit: Mein Gemüsefach brauchte dringend eine Kur, und so habe ich beschlossen, alles, was Rang und Namen hat, in einen großen Topf zu packen.
Von der Stange bis zur Knolle:
So schmeckt Resteverwertung aus dem Gemüsefach.
Dieser Eintopf ist ein Paradebeispiel für nachhaltiges und unglaublich leckeres Kochen. Die Basis bilden die oft übersehenen Mangoldstiele und Stangensellerie, die zusammen mit Möhren, Pastinake und Kartoffeln eine wunderbare Fülle in die Brühe bringen. Für das tiefe, herzhafte Aroma sorgt der Wirsingkohl und eine ordentliche Portion Wildknacker. Zwiebeln und Lauchzwiebeln runden die Würze ab. Ich habe alles zusammen in Gemüsebrühe geköchelt, bis das Gemüse weich und die Aromen perfekt verschmolzen waren.
Ich mag dieses Gericht, weil es so herrlich unkompliziert ist und trotzdem unglaublich satt macht. Es wärmt von innen und liefert eine Menge Nährstoffe und es zeigt, dass man kein Sternekoch sein muss, um fantastisches Essen zu zaubern!
👍Mein Tipp: Am Vortag kochen und über Nacht im Kühlen durchziehen lassen!
⚠️Hinweise zur Nährwertberechnung
Bei den Nährwertangaben sind - je nachdem wie mager oder fett die verwendeten Knacker sind - sehr deutliche Unterschiede von bis zu 150kcal pro Mahlzeit möglich. Ich habe z.B. für meinen Eintopf sehr magere Würste verwendet, weshalb bei mir eine Portion nur 461kcal und 33,2g Fett hatte. Hier im Rezept rechne ich aber konservativ mit einem Durchschnittswert von 250kcal und 20g Fett pro 100g Wurst.