Es gibt kaum eine Beilage, die so zeitlos und beliebt ist wie der Gurkensalat. Doch oft versinkt er in einer schweren Sahnesauce oder wird mit zu viel Industriezucker „ertränkt“. Mein Rezept setzt stattdessen auf maximale Frische und natürliche Zutaten.
Mein liebster Gurkensalat:
Die perfekte Balance aus Honigsüße und Zitronenfrische
Die Basis ist eine klassische grüne Gurke, die ich in hauchdünne Scheiben schneide. Der entscheidende Schritt für die Textur ist das kurze Einsalzen. Es entzieht der Gurke überschüssiges Wasser und macht sie geschmeidiger, ohne dass sie ihren Biss verliert. Den besonderen Twist bekommt der Salat jedoch durch die Vinaigrette. Anstatt nur Essig zu verwenden, nutze ich eine großzügige Menge Zitronensaft. Das liefert nicht nur eine lebendige Säure, sondern auch eine Extraportion Vitamin C.
Um die Säure perfekt zu balancieren, greifen ich zu einem Teelöffel Honig. Er verbindet sich wunderbar mit dem Olivenöl und dem Weißweinessig zu einem Dressing, das die Gurkenscheiben fein ummantelt, statt sie zu beschweren. Der frisch gehackte Dill ist dabei weit mehr als nur Dekoration: Er gibt dem Salat seine charakteristische Note und macht ihn zudem besonders bekömmlich.
Aus ernährungsphysiologischer Sicht ist dieser Salat ein echtes Multitalent. Mit nur 84 kcal pro Portion ist er ein Leichtgewicht, punktet aber gleichzeitig mit über 300 mg Kalium. Er ist die ideale Ergänzung zu deftigen Gerichten, da die Säure hilft, Fett besser zu verdauen, während der hohe Wassergehalt der Gurke zur Hydration beiträgt. Ob zum Grillabend, als Beilage zum Sonntagsbraten oder einfach zwischendurch – dieser Gurkensalat ist die Antwort auf die Frage nach einer leichten, gesunden und vor allem leckeren Ergänzung auf dem Teller. Puristisch, ehrlich und einfach gut!